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Anna

Dienstag, 19. Juli 2011

Farben

Sie sitzt am Fenster, als hätte sie das immer schon getan, als wäre sie nur dafür auf der Welt.
Früher hat sie die Bilder vor ihrem Fenster in Farbe gesehen. Ganz langsam, unmerklich, zogen sich die Farben zurück in Zeiten, zu denen sie keinen Zutritt mehr hat.
Zuerst waren es nur die Farben, die sich zurückzogen. Wenig später folgten die Töne. Sie weiß, dass es nun nicht mehr lange dauern wird, bis auch die Vorstellungen sie verlassen.
Dann endlich, wird sie mit ihren Erinnerungen allein sein. Erinnerungen, die sich ihr ausliefern, wie es die Gegenwart nie getan hat.

Sonntag, 26. Juni 2011

Wo das Ende beginnt


„Ist denn unser Leben ein Kreis?“, fragte ich meine Großmutter.
Sie saß am Fenster. Sie sah mich nicht an. Ich war nicht sicher, ob sie überhaupt bemerkte, wie ich ihr gegenüber saß am Küchentisch.
Meine Großmutter ist weich, sie hat weiche weiße Haare und sehr schwere Beine. Sie trägt Strickjacken. In meiner Erinnerung sind alle ihre Strickjacken flaschengrün, sie friert ständig.
„Ja,“ sagt sie, „ein Kreis und eine Scheibe.“
Sie sieht mich immer noch nicht an.
„Siehst du den Baum dort vor dem Fenster?“, fragt sie mich, „Dieser Baum weiß alles. Im Winter fliegt er ans Meer, um im Frühling Geschichten für die Vögel zu haben. Wie sollte das möglich sein, wenn nicht alles ein Kreis wäre?“
Und jetzt sieht sie mich an. Ihre Augen sind meine Insel. Ich kann ihr alles glauben, aber wenn ich sie ansehe, brauche ich keine Antworten.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Warten

Sie saß am Küchenfenster und wartete. Sie wartete, dass die Menschen ihre Häuser verließen, wartete, dass sie zurückkehrten. Später wartete sie auf die ersten grünen Triebe am Kastanienbaum vor dem Fenster und darauf, dass er seine Blätter wieder verlor.
Sie beobachtete den Flug der Vögel, hoffte, sie würden ein Stück Erinnerung mitnehmen, wenn sie sich auf ihre Reise in den Süden machten, damit die Erinnerung verblasst, damit die Vögel ihre Erinnerung dort zurücklassen, wo sie den Winter verbringen.
Mit den Vögeln kehrte die Erinnerung zurück. Sie legten sie ihr behutsam auf das Fensterbrett. Verändert hatte sie sich ein bisschen, aber schwächer geworden war sie nicht. Und tat nicht weniger weh. Die Vögel aber warteten nicht, sie flogen davon, in den Himmel von dem sie früher geträumt hatte, als ihre schmalen Finger auf den Tasten des Klaviers tanzten.

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Zuletzt aktualisiert: 30. Jan, 15:32

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