<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://weberin.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://weberin.twoday.net/">
    <title>Zeitnetz : Rubrik:Spinnen</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>Weberin</dc:publisher>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:date>2012-03-29T10:31:05Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/Weberin/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/75218949/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/das-urbild-des-wartens/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/wie-fragen-gehen/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/faeden/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/verlangen/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/die-muster-der-wirklichkeit/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/einatmen/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/fremd/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/november/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/die-witwe/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/38762150/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/34641623/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/bezaubernd/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/winter/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://weberin.twoday.net/stories/traenenkraut/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/Weberin/images/icon.jpg">
    <title>Zeitnetz</title>
    <url>http://static.twoday.net/Weberin/images/icon.jpg</url>
    <link>http://weberin.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/75218949/">
    <title>Auftauchen</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/75218949/</link>
    <description>Dieser Gedanke tauchte auf, wie manchmal Sterne auftauchen, oder der Mond an einem sehr bewölkten Himmel. Es musste ihn viel Kraft gekostet haben, sich bis hierher zu bewegen, so viel Kraft, dass er mit einem Mal ganz farblos war, schwächlich und so leise, dass ich ihn kaum verstehen konnte. &lt;br /&gt;
Ich fragte mich, wie es dieser Gedanke zu mir geschafft hatte, was ihm so wichtig gewesen war, diese Anstrengung auf sich zu nehmen. &lt;br /&gt;
Kennen wir uns?, fragte ich.&lt;br /&gt;
Das ermunterte ihn. Das machte ihn nicht nur fröhlich, sondern nahezu übermütig. &lt;br /&gt;
Du wirst mich schon kennenlernen, kicherte er.&lt;br /&gt;
So fängt man also Gedanken, dachte ich, aber wie wird man sie wieder los?</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-29T07:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/das-urbild-des-wartens/">
    <title>Das Urbild des Wartens</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/das-urbild-des-wartens/</link>
    <description>Sie tritt hinter eine seltsam geformte Landschaft zurück. Ein Schattenbild in einer mondlosen Nacht. Das Meer redet für sie beide. Die Möwen lachen. Nichts ist, wie es sein sollte. Auf den Liegestühlen liegt Schnee. Die Matrosen verweigern den Landgang. Sie ist das Urbild des Wartens. Zeit liegt um sie herum.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-26T07:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/wie-fragen-gehen/">
    <title>Wie Fragen gehen</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/wie-fragen-gehen/</link>
    <description>Was sagst du, wenn dich einer fragt, ob du mit ihm gehst? &lt;br /&gt;
Fragst du ihn, was gehen für ihn bedeutet, ob er dich meint, oder nur eine Verdoppelung der Schritte? &lt;br /&gt;
Bleibst du stehen und sagst: Ich möchte eine Wolke sein. Wenn du mich verstehst, werden wir schweben. Für einen Moment, der nie vergeht.&lt;br /&gt;
Oder gehst du ihm nach, passt deine Schritte und Fragen an, um nicht länger allein zu sein? Lässt du es zu, dass er dir Namen gibt, die nicht zu dir passen, nur damit da ein Geräusch ist, das die Einsamkeit unterbricht?&lt;br /&gt;
Weil du das Gewicht deiner Gedanken loswerden willst, eintauschen gegen die Schwere eines Körpers, der auf deinem liegt, dessen Schweiß du schmeckst, dessen Berührungen dich vergessen lassen, dass nichts weitergeht, solange du Fragen stellst, ohne dem Zweifel Brücken zu bauen.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-23T05:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/faeden/">
    <title>Fäden</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/faeden/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/c8ff1404bf9c4b8a95dd48e800f8c5df&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Früher habe ich kleine Geschichten erzählt, von Menschen, die den Faden verloren hatten, an dem die Tage ihres Lebens aufgereiht waren, von denen, die versuchten ihn wiederzufinden und davon, wie andere ohne diesen Faden auskamen.&lt;br /&gt;
Heute fürchte ich, dass es nicht genug Anfänge gibt, um jemals zu einem Ende zu kommen.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-05T19:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/verlangen/">
    <title>Verlangen</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/verlangen/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/31ba704ace7140b9a7cae898122c5181&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich verlange zu viel. Das ist mein gutes Recht. Ich will die Lösungen, bevor die Probleme auftauchen. Bei mir tauchen keine Probleme auf, bei mir ergeben sie sich. Hissen die weiße Fahne, sobald sie mich sehen. Ich möchte nichts wissen, weil ich ohnehin alles besser weiß. Ich bin die Verbesserung der Welt, ihre Heilung. Meine Schönheit sieht man mir nicht an, weil sie jeden blenden würde. Und ich bin weitaus mehr als Blendwerk. Als Blendwerk eigne ich mich nicht. Ich füge die losen Fäden zusammen und spinne ein Netz, in dem die Suchenden sich verfangen. Sie sind leichte Beute und eine leichte Beute schätze ich nicht. Ich suche die Herausforderung und begegne mir selbst. Tag für Tag. &lt;br /&gt;
Nur Nachts lasse ich los, lasse die festgezurrten Fäden durch die Träume flattern, schwebe über den Verknüpfungen, die ich zu meiner eigenen Sicherheit aufgespannt habe und erwache schreiend, wenn ich mich in den eigenen Netzen verfange.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-28T10:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/die-muster-der-wirklichkeit/">
    <title>Die Muster der Wirklichkeit</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/die-muster-der-wirklichkeit/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/90a5d5ddbb8644be83cf3bad74eb08fa&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Einer sagt und ein anderer denkt es zu Ende. In der Mitte häuft sich Luft auf Tapeten. Tapeten, die gehen können. Füße, Hände, Stoffballen. Nur die Knöpfe als Augen haben sie vergessen. Ich war auf diese Art blind, d.h. dass mich zutiefst langweilte, was ich schrieb. &lt;br /&gt;
Die Dinge drehen sich im Kreis, ohne einander zu begegnen. Die einen glauben an Kunst, die andern machen sie, weil sie am Leben verzweifeln mit diesen Regeln von Kreisen, die sich drehen ohne sich jemals zu schließen. Spirale, nicht Kreis. Trotzdem rund, und wenn man anfängt Antworten zu suchen, sollte man vielleicht aufhören Fragen zu stellen. An sich! Und sie nur noch an die Welt richten. Das ist einen Standpunkt beziehen, von dem man wissen kann, der Ausblick ist begrenzt, aber klar und deutlich, statt ständig den Kopf zu wenden und alles verschwimmt. Was ist Wahrheit und was sind Gedanken?&lt;br /&gt;
Und das sind die Muster aus denen man Wirklichkeit webt.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-12-02T19:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/einatmen/">
    <title>Einatmen</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/einatmen/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/caef0e1b8b9747549afa0b91af183254&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ein und aus. Neu und verbraucht. Kohlendioxid und Sauerstoff. Es war einmal eine Geschichte, die fand zu keinem guten Ende. Die endete mit einem letzten Hauch. &lt;br /&gt;
Es atmet mich. Wie viele Dinge so gehen und fließen, durch mich hindurch und ich bin kaum beteiligt daran und gerade auf diese Art und Weise grenze ich sie ein, grenze sie ein durch meine Nichtbeteiligung. Grenze sie ein durch ihre Grenzenlosigkeit mit der sie sich vom Erkennen entfernen, wie die Brandung, die Wellen, der Mond. Nur Worte, Begriffe, Hohngelächter, Aufzählungen. Wie ich mich eingrenze, abgrenze, ausgrenze, klein grenze, weil ich dem Leben den großen, leuchtend echten, Atemzug abtrotzen will, statt ihn zu tun. Einatmen.&lt;br /&gt;
Aus.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-30T19:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/fremd/">
    <title>Fremd</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/fremd/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/a4902942242d46e1a5960e6cbefbe090&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Fremd bin ich mir selbst. Wie ein Bild, das immer wieder über die Ränder tritt, ohne sie endgültig auszulöschen, zu übermalen mit etwas anderem. Etwas, das weitergeht, das über alles Herkömmliche hinausgeht. Und damit feststeht. Was ist Bewegung für jemanden, der nur gelernt hat, stillzuhalten. Der sein Leben lang Gründe gesammelt hat, auszuhalten. Diese Art von Halt mit langsamen (vorsichtigen) Schritten zu verlieren. Die Blicke senken und auf ein Ufer warten.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-14T08:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/november/">
    <title>November</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/november/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/8d133786acec4e44afd005ccc789aacc&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der November ist so eine Zeit, sagte sie, eine Zeit, in der man anfängt zu verstehen, was verlieren ist. Man schmeckt es beinah. Während man gegen den rauen Wind gestemmt durch das bunte Laub stapft und nicht viel mehr als dieses beinah hat, um sich daran festzuhalten.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-11-07T09:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/die-witwe/">
    <title>Die Witwe</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/die-witwe/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/bdf408ded7a54455aaf2b9a730956f72&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Seine Zeichnungen waren traurig. Unterwürfig. Geschlechtslos. Sie waren ein Teil von ihm. Etwas, das immer noch da war. Sichtbar. All die Jahre, in denen sie still gewesen ist.   &lt;br /&gt;
Alles schweigt. Die Zeichnungen sind verschwunden. Sie bleibt zurück. Oft schon ist sie so zurückgeblieben. Man hat sie eine Hinterbliebene genannt, Waise, Witwe. Namen, die man ihr angezogen hat, wie die Trauerkleidung, die sie nicht mehr ablegte, die sich in ihre Haut einschrieb.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-07T06:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/38762150/">
    <title>Leere</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/38762150/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/74359a1ddbf14aa58ec11490af6fcaa7&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Sie hat alles vergessen. Wohin sie will, woher sie kommt. Wer ihre Eltern waren, wer ihr Liebhaber ist. Sie hat alles vergessen, aber das macht sie nicht frei. &lt;br /&gt;
Eine Leere ist an die Stelle der Erinnerungen getreten. Diese Leere füllt sie ebenso aus, wie sie die Erinnerung, die sie endlich verloren hat, ausgefüllt haben. Die Erinnerung hätte man in Worte fassen können, für die Leere gibt es keine Begriffe. Die Leere ist unangreifbar. &lt;br /&gt;
Es gab Momente vollendeter Willkür. Es gab einen Körper, der fähig war, sich hinzugeben, mit einem anderen Körper zu verschmelzen. Später gab es den Alkohol, der linderte, der die Haut ersetzte, die sie aufs Spiel gesetzt und verloren hatte.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-02T10:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/34641623/">
    <title>Unbequeme Wahrheiten</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/34641623/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=74ppqi8vhlU&quot;&gt; Hier &lt;/a&gt; ist die nicht gehaltene &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=T3ijKpLPINc&quot;&gt; Eröffnungsrede &lt;/a&gt;von Jean Ziegler zu den Salzburger Festspielen, in der er schonungslos ehrlich die Hungersnot in Afrika schildert. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen ihm zuhören.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-26T23:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/bezaubernd/">
    <title>Bezaubernd</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/bezaubernd/</link>
    <description>Als würde sie ein Kleid aus Milch tragen. Ihre Haut so zerbrechlich, zart. &lt;br /&gt;
Wir strecken uns nach dem Licht. Als würde das Licht eine erweiterte Sicht der Welt versprechen. &lt;br /&gt;
Ich wollte so sein, wie sie.  Ihre schneeweiße Haut, erhaben über jedes Alter. &lt;br /&gt;
Eine, die überall zurecht kommt. Die ganz anders ist als ich.&lt;br /&gt;
Weil es die gibt, die bezaubern und die anderen, die nur dazu taugen, sich bezaubern zu lassen.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-07-08T19:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/winter/">
    <title>Winter</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/winter/</link>
    <description>Die Menschen verwandeln dich. Kommen wieder. Geben dich verloren. Da ist zu viel Winter in deinen Worten. &lt;br /&gt;
Eines Tages hörte sie auf, die zu sein, die alle kannten. Die, für die sie sich so lange selbst gehalten hatte. Sie hatte sich satt. Sie stieg aus. Und alles begann. &lt;br /&gt;
In kurzen Kapiteln zwischen den Atemzügen, ein Leben aushauchen, ein anderes entstehen lassen. &lt;br /&gt;
Vielleicht könnte es mit dem Wetter anfangen, mit verschiedenen Möglichkeiten, den Winter zu beschreiben; als Versuch und als Tatsache, als Ende und als Anfang, als Verlust und als Gewinn, als das, was sich aus etwas anderem ergibt und dem aus dem sich etwas anderes ergibt. Als Teil der Lösung und als Teil des Problems. Und doch wieder Ringelreihen tanzen, aber die Bilder, die dort hängen beachte ich endlich nicht länger. Sie haben nicht mit mir zu tun. Und der, der sie aufhängt in dem Moment da er sie aufhängt, auch nicht. &lt;br /&gt;
Der Winter und wie er sich ausstellt. Ich bin die Braut. Ich bin das Leichentuch. Ich bin die Erinnerung an ein Versprechen von Zukunft. Der Winter legt sich zu mir. Über Nacht hat sich die Welt einen Winter zugelegt. Einen Winter? Jedem Jahr der Winter, der ihm gebührt.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-28T04:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://weberin.twoday.net/stories/traenenkraut/">
    <title>Tränenkraut</title>
    <link>http://weberin.twoday.net/stories/traenenkraut/</link>
    <description>Ein Platz in der Manege. Träume kommen und gehen. Die Gedanken folgen längst keinem Muster mehr. &lt;br /&gt;
Das Gesicht der Frau ist so weiß wie Schnee, die Haare schwarz wie Ebenholz. In den Augen hockt der Tod, alle Schönheit hinter ihm verborgen.&lt;br /&gt;
Die Bauern ziehn taleinwärts von der Roggenernte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen ihre Krankheit ist kein Kraut gewachsen. Vielleicht wird sie sterben. Das kümmert keinen. Wir alle sterben irgendwann.&lt;br /&gt;
Aber sie, wie sie dort liegt, so weich und hoffnungslos, das bedeutet uns plötzlich etwas und wir wissen, solange wir leben, werden wir den köstlichen Geruch ihrer Tränen nicht vergessen.</description>
    <dc:creator>Weberin</dc:creator>
    <dc:subject>Spinnen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Weberin</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-21T09:30:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://weberin.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://weberin.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
