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Die kleine Frau

Samstag, 24. März 2012

Die kleine Frau verzichtet auf Gerechtigkeit

Das Hemd, die Hose, die Antriebslosigkeit. Wo einen das hintreibt.
Einer sagt es reicht. Ein anderer greift sich ins Haar. Einen dritten langweilt das alles. Das ist unerhört. Weil niemand darüber spricht.
Die einen haben eine Einstellung, andere ein sehr lockeres Gebiss.

Die kleine Frau betrachtet die Welt ohne Argwohn. Man rechnet es ihr an, als eine Spielart der Freundlichkeit.
Die kleine Frau kann nicht gut rechnen. Der kleine Mann ist berechenbar. Das Leben schlechthin ist unzurechnungsfähig. Darin besteht die Aufgabe. Die Lösung fällt aus, oder hin.

Donnerstag, 22. März 2012

Die kleine Frau streitet sich ab

Erst muss man die Worte erfinden. Dann kann man sich zwischen die Zeilen legen (und abstreiten, gesagt zu haben, was feststeht).
Man kann Buchstaben suchen, die Beweglichkeit versprechen und sich so lange verbiegen, bis etwas zerbricht. Das nennt man dann Lüge.
Und meint in Wirklichkeit sich.

Samstag, 31. Dezember 2011

Nachtsicht


Die kleine Frau trägt schwarz, damit sich das Kind neben sie setzt. Dem Kind rieselt der Sand aus den Haaren. Der kleinen Frau läuft die Zeit aus. Sie setzt auf das Schiff, das nur ein Boot ist, aber das Kind hat es angemalt.
Sie werfen Schatten, alle beide. Die Frau und das Kind. Und weil die Schatten so gesprächig sind, ist es ihnen erlaubt zu schweigen. Sie streifen einander mit einem Blick und fallen zurück ins Vergessen. Dieser Punkt dem die Zukunft nichts zutraut. Und gerade deswegen so vertraulich danach sucht. Schwarz ist so eine schwere Farbe, sagt das Kind und die kleine Frau nickt und lässt den Sand durch ihre Finger gleiten. Die Farben, denkt die kleine Frau, wo sind die Farben hin? Die Haut des Kindes ist weiß, weiß ist der Sand, sind die Wolken am Himmel. Vier Farben weiß, und dass es noch andere Farben gegeben hat, denkt die Frau, aber die hat sie vergessen. Das Weiß des Schnees und wie er langsam immer dunkler wird, bevor er verglüht, unsichtbar, durchsichtig. Die Haut unter dem schweren schwarzen Stoff, die Milch, auch die Milch war weiß, die Zähne, die Brüste, der Leib.
Die Haare, auch meine Haare sind weiß, denkt die kleine Frau. Das Kind lächelt, als ob es versteht.
Weiß die Muscheln um sie herum. Weiß der Hund, der hinten am Horizont über die Dünen springt. Seine Bewegungen.
Weiß die Knochen, der Mond. (Das gleißende Geläut der Vergangenheit). Wie riecht das Weiß?, fragt das Kind, und wie hört es sich an?
Willst du das wirklich wissen?, fragt die Frau, Sand in den Haaren, den Ohren, auf ihrem Kleid. Und das Kind wiegt sich zum Rauschen der Wellen. Der Hund legt seine Schnauze auf die Pfoten und schläft ein.
Kann man es riechen?, fragt die Frau und dann sehen beide aufs Meer. Wie viele Mal ist die Sonne jetzt schon untergegangen und immer mit dem Versprechen sie geht nie wieder auf. Und das Weiß ist nichts als eine Erinnerung. Ohne Klang. Ohne Duft. Nur ein Wort.

Montag, 12. Dezember 2011

Die kleine Frau richtet sich im Schweigen ein


Erst muss man den Lärm aushalten. Dann kann man schweigen. Die kleine Frau richtet sich im Schweigen ein. Es gibt unterschiedliche Räume des Schweigens. Höhen und Tiefen. Weiten und Engpässe. Wärme und grimmige Kälte. Aber immer ist das Schweigen tief und vielversprechend. Und von der kleinen Frau bewohnt.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Die kleine Frau berichtigt die Welt


Die kleine Frau stellt die Buchstaben um. Klingt ein Satz traurig, verändert sie solange die Kombination der Buchstaben, bis sie lacht, oder das Papier zerreißt. Du schreibst dir die Welt schön, sagt der kleine Mann. Er möchte, dass sein Satz hämisch klingt, aber sein Blick macht ihn traurig.
Nein, sagt die kleine Frau. Die Welt ist schön. Ich berichtige nur ,was ihr fälschlicherweise zugeschrieben wird.

Samstag, 10. Dezember 2011

Die kleine Frau ist unbeschreiblich


Die kleine Frau ist unbeschreiblich.
Das macht sie unsterblich.
Sie aber würde lieber glücklich sein.

Freitag, 9. Dezember 2011

Die Kleine Frau ist durstig

Die kleine Frau betrachtet die Welt, d.h. sich selbst in Beziehung zu einigen außerordentlichen Tierarten, die mittlerweile leider ausgestorben sind. Erst muss man den Zustand der Welt beklagen, dann kann man sich mit dem Status Quo anfreunden. Abfinden kann man sich nicht. Weil das wichtigste dabei verlorenginge. Das Wichtigste ist die Reihenfolge, die wiederum abhängt vom Ort.
Wenn die kleine Frau müde ist, zeichnet sie sich ein Bett, hat sie Hunger, fliegen ihr gebratene Tauben in den Mund. Nur gegen den Durst ist sie machtlos.
Erst muss man trinken, dann hat man keine Lust mehr nachzudenken, warum der Durst so groß war.

Dienstag, 29. November 2011

Freiheit

Wie das Wasser in sich selbst ertrinkt. Die kleinen Tropfen in der großen Hoffnung untergehen, sich in den Kiemen der Fische festsetzen, in die Bewegungen die nur darauf warten, geködert und gefangen zu werden. Es ist nicht die Grete an der der Fischer erstickt. Es sind nicht die falschen Wünsche, die das Wasser immer dunkler tönen. Es ist nicht die Frau vom Fischer und nicht der Butt. Es ist die Langmut. Die Unentschlossenheit. Die kleine Frau steht am Strand und denkt nach. Aber sie macht sich keine Gedanken worüber sie nachdenkt. Das ist Freiheit

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Zuletzt aktualisiert: 30. Jan, 15:32

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