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bonanzaMARGOT - 30. Jan, 15:32
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Das Bild, ja, das hätte...
Das Bild, ja, das hätte ich irgendwie kenntlich...
Weberin - 30. Aug, 20:36
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Tagebuch

Freitag, 3. August 2012

Kommen und gehen

Heute in der Zeitung, in der schmalen Spalte auf der rechten Seite, ein kurzer Bericht darüber, wie Reinhald Goetz sein neues Buch feiert und darunter die Mitteilung, dass der großartige Hanns Grössel, ohne den ich Inger Christensen nie kennen gelernt hätte, gestorben ist.

Mittwoch, 18. April 2012

Von Werten, Geld und Texten

Was sind uns Texte wert, fragt Kathrin Passig und Malte Welding verlangt, dass wir über Geld reden müssen.
Paul Nizon behauptet, seine pädagogische Leistung habe darin bestanden, seinen Kindern ein Leben lang vorzuleben, wie es ist, kein Geld zu haben.

Donnerstag, 12. April 2012

12.04.2012

Der zerbrechliche, schmale Mann im blauen Seidenjackett, der von der Straßenbahn gejagt, die andere Straßenseite erreicht. Die Blicke, die zornig sein wollen (es immer waren) nur noch verletzt.

Dienstag, 6. März 2012

06. März

Ein Gespräch, das sich im Ungefähren verläuft und ein anderes, das Bilder malt, wie von selbst.
Diese Ungeheuerlichkeiten, wie Dinge aneinander vorbeigehen, der unheilbare Riss, weil sich etwas berührt hat, ganz kurz und an der falschen Stelle.
Damals sagen und meinen: immer noch.

Wie M. in der Küche sitzt, mit ihrem sagenhaft gewachsenen Bauch. Auf einmal gab es keine Berührungspunkte mehr. Und wenn doch, taten sie weh.
Damals, als nach und nach fast jede meiner Freundinnen, Kinder bekam, sich ausdehnte in eine Welt, zu der ich keinen Zugang hatte.
Und meine Mutter, deren Geburtstag heute ist, hatte den Fluss überquert und mich zurückgelassen.

Sonntag, 4. März 2012

04. März

Wie könnte (müsste, sollte) ein Schreiben aussehen, das keinen Wert darauf legt, gesehen zu werden, das sich gleichzeitig nicht versteckt?
Die schönen Dinge um mich herum, um zu vergessen, dass die besten Jahre längst hinter mir liegen.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Fäden verlieren


Ich bin ein Unkraut, das sich selbst kultiviert.
Dieses Jahr, scheint das Jahr des Verzettelns zu werden.
Seit ich den Entschluss gefasst habe, dieses Jahr (auch) dazu zu nutzen, meine von Jahr zu Jahr sporadisch bearbeitetes und dann wieder vertagtes Projekt zu einem Ende zu führen, (wobei völlig offen ist, wo sich das Ende befinden wird; im Papierkorb, oder in einer Datei auf der stolz der Name "Manuskript" prangt) verzettele ich mich in Nebensächlichkeiten. In Projekten, die man gut dazwischen schieben kann, wie z.B. diesen Blog. Oder ich stelle mir überflüssige Fragen (weil ich die eine Antwort kenne und die andere nicht wirklich kennen lernen will), wie die, warum ich das überhaupt tue: einen Blog pflegen und betreuen und fast täglich speisen. Einen Blog, der mir einfach so aus der Hand wächst, der aus diesen Spinnentexten entstanden ist, aus dem Gefühl eine Weberin zu sein, im Netz der Zeit. Ein Gefühl, das mich ja nicht verlassen hat, aber ein anderes Gefühl ist dazu gekommen, das Gefühl, dass ich die Fäden aus der Hand gegeben habe, indem ich jetzt etwas derart persönliches (und damit allgemein Belangloses) aufschreibe. Etwas, das ich nie eingeplant hatte. Ich hatte nie eingeplant, dieses Netz so durchsichtig zu machen, dass man die Weberin dahinter erkennt. Aber dieser Satz ist nicht richtig. Das Netz ist transparent, denn bei aller Inspiration, bei aller Gefangenschaft in längst gewebten Netzen, war ja von Anfang an ich es, die die Fäden ausgewählt und (mehr oder weniger neu) zusammengeknüpft hat.

"Je länger ich davon rede, umso unwirklicher wird alles", schreibt Peter Kurzeck in seinem allerersten Roman, den ich parallel zum "Matrosen von Gibraltar" und dem "Wallenstein" lese. Das kann nicht gut gehen. Aber im Moment weiß ich auch nicht, wie es anders gehen soll. Vielleicht ist das der Grund, warum ich derart persönliches, "allzu persönliches", wie es bei Aléa Torik heißt, die jetzt Geld verlangen möchte für ihre Beiträge, weil Wertschätzung auch in der Kunst längst (noch) nicht vom Geldwert zu trennen ist.
Und jetzt habe ich endgültig den Faden verloren.

11. Januar 2012

Seltsam, wie sich die Dinge wiederholen.
Traurig, wenn scheinbar keine Entwicklung stattfindet.
Was ich damals geschrieben habe, könnte ich heute genau so wieder schreiben.

Freitag, 6. Januar 2012

06. Januar 2012

Früher als ich noch auf Es war einmal bloggte, also bevor ich dachte, ich brauche ein neues Kleid für mich und meine Gedanken und für die kleinen Geschichten erst Recht, habe ich schon einmal von diesem sehr seltsamen und noch viel langwierigeren Projekt erzählt, das mich weder ganz loslässt, noch sich zu einem Ende bringen lässt.
Immer noch bin ich mir nicht sicher, ob man ein Ding, das sich dermaßen sträubt, nicht besser in Ruhe lassen und zur Seite legen sollte, andererseits sind die drei Frauen, um die es mir und dem Projekt geht, mir so ins Leben gewachsen, dass ich sie nicht einfach - nicht ohne noch einmal zu versuchen alles zu geben - ihrem Schicksal überlassen kann. Und darum versuche ich dieses Jahr lang mein Möglichstes, was dazu führen kann und wird, dass es hier stiller wird, oder einfach anders.
Sie dürfen gespannt sein, oder sich einfach gelangweilt abwenden. Die Zeiten ändern sich, manche Fäden lassen sich nicht mehr aufnehmen, andere wird man nicht los.
Diese Sache mit den Fäden fasziniert mich ohnehin. Penelope, die immer wieder das Totenhemd des Laertes auftrennt, dass jeder Text wie jeder Stoff ein Gewebe hat, diese Dinge. Vielleicht werden sich die Einträge also gar nicht so sehr unterscheiden. Es bleibt ein Netz, abhängig von der Zeit, bestehend aus Fäden, die schön sind und glitzern und anderen, die bei näherem Hinsehen schnell brüchig werden und reißen.
Jetzt erweitere ich diesen Eintrag zum letzten Mal, wollte nur noch anmerken, dass ich unter der neuen Rubrik "Jede Beschreibung ist falsch", Textfragmente einstellen werde, die ich nach der Überarbeitung nicht mehr verwenden kann.
So und nun Gute Nacht und Danke für Interesse und Anteilnahme.

Sonntag, 6. November 2011

06. November

Ich schreibe schon lange Collagen. Es merkt bloß keiner. Nicht einmal ich selbst.
Ich stelle mir lieber die dunklen Gebäude aus Stein vor, dieser besondere Geruch von Wasser und Zeit und Kälte, mit denen sich die Steine vollgesogen haben. Und in der Mitte eines dort angesiedelten leeren Raumes eine junge Frau, frierend und glücklich, die immer wieder dasselbe Lied von ihren Lippen tropfen lässt.

Freitag, 21. Oktober 2011

21. Oktober

Ich öffnete den Mund nicht weit genug. Ich zeigte ihnen nicht meine nackte Kehle. Aber hätten sie mich dann verstanden?
Ihr Blick war unruhig, nervös. Ich war sechs Jahre alt, auf dem Weg ins Schwimmbad. Ich konnte nicht schwimmen, aber das machte nichts. Meine Mutter würde auf mich warten, irgendwo auf dem Boden des Schwimmbeckens und mein Vater würde uns abtrocknen mit dem weichen, bunten Handtuch, das ich mitgebracht hatte. Und dieser Mann und die Frau würden ewig mit ihrem Fahrstuhl von der Höhe in die Tiefe reisen, ohne etwas zu verstehen.

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Zuletzt aktualisiert: 30. Jan, 15:32

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