User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

in den bäumen gibt es...
in den bäumen gibt es kaum noch augen die dich rufen der...
Der Wasserhahn - 6. Apr, 12:59
sieht recht ordentlich...
sieht recht ordentlich aus.
bonanzaMARGOT - 30. Jan, 15:32
das ist schade aber natürlich...
das ist schade aber natürlich auch wieder nicht -...
frauminsk - 30. Aug, 22:25
Das Bild, ja, das hätte...
Das Bild, ja, das hätte ich irgendwie kenntlich machen...
Weberin - 30. Aug, 20:36
ich verstehe dich so...
ich verstehe dich so gut, mich würde das auch zweiteilen...
Sofasophia - 30. Aug, 15:07
da hänge ich mich dran...
da hänge ich mich dran und freue mich, dass wir weiter...
rosmarin - 30. Aug, 12:57
Danke Iris, für diese...
Danke Iris, für diese Worte. Ich empfinde es genau...
Weberin - 26. Aug, 08:50
Durch diesen Schritt...
Durch diesen Schritt kann nun etwas zusammenwachsen,...
Iris.8 - 25. Aug, 23:24

Web Counter-Modul

Unsichtbar Spinnen

Zeitnetz_Weberin@gmx.net

Archiv

Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

Montag, 16. Januar 2012

Transparenz und Gleichschaltung

Im weitesten Sinne passt auch dieser Artikel sehr gut zu den letzen Überlegungen, die ich hier bezüglich Vernetzung und Verwirrung und Kommunikation angestellt habe.

Sonntag, 15. Januar 2012

Ver-netzt

Derzeit wird auf einigen Blogs nachgedacht über Sinn und Unsinn, über Licht- und Schattenseiten der neuen Medien. Bei Iris z.B., oder bei Aléa , auf die ich schon in einem anderen Artikel verwiesen habe.

Vernetzen wir uns, um Wissen miteinander zu teilen, einzelne Bestandteile von Behauptungen zu berichtigen und in ein sinnvolles Ganzes zu fügen, das wir allein nicht geschafft hätten, oder überfordern wir uns und einander mit unreflektierten Nachrichten?
Genügt die Kompetenz, Daten auszuwählen und andere zu ignorieren, oder braucht das Netz ein übergeordnetes Qualitätskriterium, dass kenntlich macht, welche Informationen taugen und welche bloß subjektives Gewäsch sind?
Genügt es, sich bewusst zu machen, dass die übergroße zeitliche Nähe der Informationen den Blick verzerrt und es notwendig ist, Distanz einzunehmen, um etwas zu erkennen, das über den bloßen Moment hinausgeht?
Und sind das alles nicht letztendlich Fragen, für die es keine allgemeingültige Antworten gibt, für die jeder seine eigene maßgeschneiderte Antwort finden darf und soll?

Samstag, 14. Januar 2012

Darmstadt - Paris

Ich saß in einem Zug. Ich saß allein, d.h. um mich herum war die Fülle von leeren Gedanken, in Sprache gekleidet, in Klang.

Vor dem Fenster usw.
Der Schaffner knipste den Fahrgästen winzige Löchlein in die Ohren. Ich dachte an Darmstadt.
Ich dachte an Paris.
Ich dachte an Darmstadt, um nicht an Paris zu denken.
Alle Welt denkt an Paris, fotografiert Paris, sehnt sich nach Paris, bereist Paris. Ich dachte an Darmstadt.

Ich saß in keinem Zug. Der Zug saß in mir.

Freitag, 13. Januar 2012

Quer


Wir liegen quer zur Erkenntnis. Wir winden uns in Einsprüche. Unsere Einsprüche sprechen uns an. Aber wir lassen niemanden ausreden. Argwöhnisch bewachen wir unsere Lippen. Mit den roten Wangen der Vergangenheit wandern wir zum Fluss. Wir hören ihn rauschen. Das Rauschen beruhigt uns. Aber die Ruhe besänftigt uns nicht. Unter der Oberfläche sehen wir Fische. Die Fische sind stumm, sagt man. Wir glauben nicht daran. Die Fische schwimmen den Einsichten davon. Das ist was wir glauben. Was wir fühlen ist Neid. Aber wir sprechen es nicht aus. Wären wir Fische, wäre alles in Bewegung. So aber stehen wir an einem Ufer das quer zur Erkenntnis liegt.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Fäden verlieren


Ich bin ein Unkraut, das sich selbst kultiviert.
Dieses Jahr, scheint das Jahr des Verzettelns zu werden.
Seit ich den Entschluss gefasst habe, dieses Jahr (auch) dazu zu nutzen, meine von Jahr zu Jahr sporadisch bearbeitetes und dann wieder vertagtes Projekt zu einem Ende zu führen, (wobei völlig offen ist, wo sich das Ende befinden wird; im Papierkorb, oder in einer Datei auf der stolz der Name "Manuskript" prangt) verzettele ich mich in Nebensächlichkeiten. In Projekten, die man gut dazwischen schieben kann, wie z.B. diesen Blog. Oder ich stelle mir überflüssige Fragen (weil ich die eine Antwort kenne und die andere nicht wirklich kennen lernen will), wie die, warum ich das überhaupt tue: einen Blog pflegen und betreuen und fast täglich speisen. Einen Blog, der mir einfach so aus der Hand wächst, der aus diesen Spinnentexten entstanden ist, aus dem Gefühl eine Weberin zu sein, im Netz der Zeit. Ein Gefühl, das mich ja nicht verlassen hat, aber ein anderes Gefühl ist dazu gekommen, das Gefühl, dass ich die Fäden aus der Hand gegeben habe, indem ich jetzt etwas derart persönliches (und damit allgemein Belangloses) aufschreibe. Etwas, das ich nie eingeplant hatte. Ich hatte nie eingeplant, dieses Netz so durchsichtig zu machen, dass man die Weberin dahinter erkennt. Aber dieser Satz ist nicht richtig. Das Netz ist transparent, denn bei aller Inspiration, bei aller Gefangenschaft in längst gewebten Netzen, war ja von Anfang an ich es, die die Fäden ausgewählt und (mehr oder weniger neu) zusammengeknüpft hat.

"Je länger ich davon rede, umso unwirklicher wird alles", schreibt Peter Kurzeck in seinem allerersten Roman, den ich parallel zum "Matrosen von Gibraltar" und dem "Wallenstein" lese. Das kann nicht gut gehen. Aber im Moment weiß ich auch nicht, wie es anders gehen soll. Vielleicht ist das der Grund, warum ich derart persönliches, "allzu persönliches", wie es bei Aléa Torik heißt, die jetzt Geld verlangen möchte für ihre Beiträge, weil Wertschätzung auch in der Kunst längst (noch) nicht vom Geldwert zu trennen ist.
Und jetzt habe ich endgültig den Faden verloren.

11. Januar 2012

Seltsam, wie sich die Dinge wiederholen.
Traurig, wenn scheinbar keine Entwicklung stattfindet.
Was ich damals geschrieben habe, könnte ich heute genau so wieder schreiben.

Dienstag, 10. Januar 2012

Die Suche


Sie sucht mich und ich lasse es mir gefallen, dass sie mich sucht. Ich mache es ihr nicht leicht. Alle Schwierigkeiten, denen sie sich ausgesetzt findet, hat sie selbst verursacht. Ich vergesse sie schnell. Ich vergesse nie, dass sie nicht die einzige ist, die mich sucht.
Manchmal, wenn ich sehr erschöpft bin, so erschöpft, dass es einer Lebensmüdigkeit nahe kommt, lasse ich die Erinnerung zu. Die Erinnerung kommt langsam. Breitet sich aus. Nimmt schließlich Besitz von allem, dessen sie habhaft werden kann. Mit der Erinnerung kommt die Sehnsucht. Die Hoffnung. Die lächerlichen Freuden eines Daseins, das mehr will, als bloß zu überleben.
In diesen Momenten denke ich, dass ich mich von ihr finden lassen werde. Wenn sie nur beharrlich genug ist, wenn sie nur nicht zu bald aufgibt, wird sie mich finden. Es wird aussehen, als hätte ich es gewollt und ich werde mich nicht wehren. Eine Weile werden wir still nebeneinander her leben. Bis ich eines Nachts aufstehe und nachdem ich die Tür leise geschlossen habe, sehe, sie hat meinen Koffer gepackt und für mich bereit gestellt.
Sie hat nie aufgehört, mich zu suchen.

Montag, 9. Januar 2012

Der Fluss


Du musst bedenken, dass die Gedanken nur ein Spiel mit der Zeit sind, wie alles nur ein Spiel der Zeit mit uns ist und wir folgen keinen anderen Regeln als denen der Sprache.
Du sagst morgen und schon ist ein Stück Vergangenheit vernichtet worden. Eine Vergangenheit, in der noch gehofft wurde, in der man sich das Warten mit bunten Farben ausgemalt hat, um es mit Liebe und Blumen zu bevölkern, bevor du mit diesem Wort darüber gebrettert bist. Jetzt ist alles zerstört. Das Warten vernichtet, zusammengeschrumpft zu einem Wort: morgen.
Jetzt kann ich die Regeln der Sprache nicht mehr vergessen, jetzt kann ich nich mehr glauben, dass es keine Zeit gibt, nur mich und dich und die Farben und vielleicht den Fluss an dem wir liegen werden, dieser Fluss dessen Strömung unsere Gesichter zerfliessen lässt.

Sonntag, 8. Januar 2012

Schneewittchen schwimmt

Erst muss man an ein Ufer glauben, dann kann man an Land gehen und vom offenen Meer träumen.
Der kleine Mann hat der kleinen Frau einen Goldfisch geschenkt. Er hat ein dickes rundes Glas ausgesucht, mit Wasser befüllt und den Fisch hinein gleiten lassen. Dass dabei ein Tropfen Blut ins Wasser gelangt ist, hat ihn gewundert, aber nicht gestört.
Ich werde ihn Schneewittchen nennen, hat die kleine Frau gesagt, und alle Spiegel im Haus mit dunklen Tüchern verhängen.

Suche

 

Status

Online seit 5587 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Apr, 12:59

Credits

Zufallsbild

artwork_images_165150_645859_resize_george-condo

Kleine Angebereien

Dieses Weblog wird archiviert.

Anna
Berge
Das Kind
Der Vater
Die kleine Frau
die Mutter
Fremde Fäden
Gedichte
Inseln
Jede Beschreibung ist falsch
Kleines Einmaleins
Lee
Reisen
Sie
Sieben Jahre
Spinnen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren