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Freitag, 17. Februar 2012

V


Es gibt Vertrauen. Und Misstrauen. Verständnislosigkeit gibt es.
Das Vergessen gibt es. Das vergebliche Bemühen um Verständnis und die Bedeutungslosigkeit eines vollkommenen Verweises auf Vergangenheit.
Verblutende gibt es.
Das Verschwinden gibt es.
Es gibt Verständnis und unvorstellbare Vorgänge.
Verlierer gibt es und die, die an Verlusten gewinnen.
Vermutungen gibt es, Verdächtigungen und Vieldeutigkeiten.
Es gibt Vorwände und Versprechen.
Vorsicht gibt es. Vorsichtige verletzliche Sätze, die immer vom Verschwinden bedroht sind. Die Vernunft gibt es.
Den Vater gibt es und die Vergänglichkeit.
Veilchen gibt es und Verrat.
Verantwortung und Verbote.
Es gibt Verdienste und die Verdammnis.
Die Verehrung gibt es und die Verdunkelungsgefahr.
Es gibt den Vergleich.
Es gibt Dinge, die nicht verjähren und Vergebung.
Vorwürfe und Verzicht.
Verkleidungen und Verletzungen gibt es.
Verluste und Vergangenheit.
Die Schönheit der Verluste.
Es gibt Verluste, die nie wieder aufzuwiegen sind und die Verschwiegenheit gibt es, die über all das kein Wort verliert.

Mittwoch, 15. Februar 2012

U


Unterlassungen gibt es, notwendige und fragwürdige.
Ungnade und Unmut.
Unterwegs unterwandernde Untertanen.
Umwege, weil das Ziel nicht zu früh erreicht werden darf.
Es gibt Unterkünfte und ungemütliche Unwesen.
Die Überholspur gibt es.
Überheblichkeit und Unterwelt.
Die unheimliche Vorsilbe „un“, die (fast) alles in sein Gegenteil verwandelt.
Es gibt einen Überblick.
Unglaublich unbeholfene Urteile.
Überbelichtetes Übel.
Den Untergang gibt es, nicht selten unbemerkt und unsichtbar.
Unverbesserliche Utopien gibt es.
Es gibt den Unsinn.
Uhren gibt es und Urvertrauen.
Urheberrechte und unbrauchbare Urteile.
Es gibt Ufer.
Unachtsamkeit und Unverständnis.
Ungeheuer unbrauchbare Umfragen gibt es.
Es gibt das Unterhemd und den Untergang.
Das Universum gibt es.
Ultramarinblaue Unterwasserboote.
Es gibt den Umgang und die Umkehr.
Das Ungewisse gibt es, Ursache übertriebener Umsicht.
Es gibt die Unschuld.
Überzeugungen und Umarmungen.
Und?

Dienstag, 14. Februar 2012

T

Es gibt die Träume, die zu kurz sind für den Schlaf.
Tautropfen gibt es und Tränen.
Die Tapferkeit gibt es. Tatkraft und Tagträume und Tage in denen keine Träume Platz haben, vor lauter Tatsachen.
Tausendfüßler gibt es.
Es gibt Tagelöhner, Täuschungen und Taschentücher.
Tusche und Tinte gibt es.
Titel und Tritte.
Es gibt die Takelage und das Tagebuch.
Tausend Tugenden, Tabus und Taktgefühl.
Tiefe Trauer und Tango.
Es gibt die Toleranz, Theater und Tanz.
Traktore und Traktate.
Es gibt Töchter.
Tischnachbarn, Trauben, Trüffel und Tomaten.
Den Tastsinn gibt es und die Tautropfen auf den Spinnennetzen im November.
Tatsachenfantasie und die Tastatur.
Den Teddybär und andere Tiere.
Es gibt den Taumel und den Tausch, Teile und Tobsucht.
Telefone gibt es und Temperament.
Tenöre und Tendenzen.
Den Teutoburger Wald gibt es.
Es gibt die Theke, Thesen und Theorien.
Den Terror gibt es.
Es gibt den Topf in den man alles wirft und den Tropf der im Topf herumrührt.
Termine und das Testament.
Den Tod gibt es.

Montag, 13. Februar 2012

S


Siege gibt es und Niederlagen. Staub gibt es. Kleinste Partikel von uns, die sich lösen. Sich sammeln und uns gegenübertreten.
Es gibt die Schreie und die Erschöpfung. Schreie, die Gläser zerbrechen lassen, aber der Staub bleibt davon unberührt.
Schuhspitzen gibt es und Sandalen für den Sommer.
Den Sommer gibt es, mit lachenden Kindern, mit Eiskugeln und plötzlich hereinbrechendem Sommerregen.
Schausteller gibt es und Schauspieler.
Es gibt Städte und Systeme.
Sammler und Schmetterlinge.
Es gibt die Schwäche zu sich selbst zu stehen und die, von seiner Position abzuweichen.
Die Scham gibt es. Über das, was längst geschehen ist und über das, was immer noch geschieht.
Das Staunen gibt es und den Starrsinn.
Das Schweigen gibt es.
Sabotage und Schwermut.
Stimmen gibt es, leise und laute, junge und alte, feste und brüchige Stimmen. Stimmen, die den Ton halten und solche, die ihn gleich wieder verlieren. Stimmen, die zählen und solche, die für ungültig erklärt werden.
Die Stille gibt es und den Stillstand.
Spinnen gibt es.
Es gibt Schneeflocken.
Schatten und Schamhaftigkeit.
Schiffe, Steine und Seepferdchen.
Schirme und Schlachten gibt es.
Es gibt den Schluss und den Schnitt.

Sonntag, 12. Februar 2012

R


Ruhe gibt es.
Den Regenbogen und die Regellosigkeit.
Redseligkeit und Rhythmus.
Es gibt Rapunzel und Rotkäppchen.
Rat und Rätsel.
Den Raum gibt es und den Rausch.
Realität und Rechnungen, die nicht aufgehen.
Reden gibt es und Reduktionen.
Reichtum und Reife.
Es gibt Reisen und Religion, Relationen und Rahmen, die zu eng sind.
Den Ruhm gibt es.
Es gibt Resonanz, Reime und Romantik.
Reue gibt es.
Rüstig rülpsenden Riesen.
Routine und Reflexe.
Rauchzeichen gibt es.
Es gibt Randzonen und Rasenflächen (Betreten verboten)
Das Raunen gibt es.
Richtig und falsch.
Richtungslosigkeit gibt es, Revolutionen und die Zeit danach.
Es gibt Rituale.
Das Rohe gibt es und die Ritterlichkeit.
Es gibt Reste.
Den Rücken und den Rückwärtsgang, Reserven und Risse.
Rotwangige Rosenkavalieren auf Rummelplätzen.
Regierungen, Ringe und Rotbuchen.
Reihenfolgen gibt es und die Notwendigkeit, sie durcheinander zu bringen.

Freitag, 10. Februar 2012

Q


Es gibt Quallen und Qualen.
Quadrate und Quaksalber.
Quitten gibt es.
Es gibt Quarz und das Quartal.
Querellen gibt es.
Qualität.
Ein Quentchen Quatsch.
Quartiere gibt es.
Quecksilber.
Die Quelle, die quer aus dem Berg quillt.
Querulanten gibt es.
Es gibt das Quintett.
Den Quirl und die Quittung.
Es gibt die Quicklebendigen.
Die Quintessenz gibt es.
Quarantäne.
Den Qualm gibt es.
Das Quaken der Frösche.
Die Quaimauer, auch wenn ich sie unter andern Umständen anders schreiben würde.
Quasselei, nicht nur im Quatember.
Die Quecke gibt es.
Quengeln aufgrund von Quetschungen.
Den quetschigen Gesang des Quetsch.
Es gibt den Queue.
Den quietschvergnügten Quintaner.
Es gibt den Quiotienten.
Die Quote gibt es und die Frage Quo vadis?

Mittwoch, 8. Februar 2012

P


Es gibt Papier und das Paar von Stift und Blatt, Gedanken und Wort.
Papageien und Pirouetten, das fröhliche Plappern.
Plattheiten gibt es.
Es gibt Pullover und Pudding.
Punkte, Pinien und Pusteblumen.
Planeten und Petersilie.
Phantasie gibt es, phasenweise pittoreske Preise.
Pfiffe gibt es und Pfeifen.
Es gibt Pflaster und Pietät.
Passanten und Passagiere.
Plätze gibt es und Pläne.
Es gibt Peinlichkeiten.
Polizei, Plakate und Parolen.
Es gibt Pilze und Pedalen, Pistolen und Panzer.
Die Probe gibt es, das Paddel und Parkett.
Prediger gibt es.
Es gibt den Pazifik.
Pechmarie und des Pudels Kern.
Panther und Ponys.
Parks und Parksünder.
Panik, Postulate, Purpur und Pomp.
Es gibt die Pracht und das Pult, Pop und Pelze.
Postkutschen gibt es und Promiskuität.
Primitive Prophezeiungen gibt es, um Positionen zu festigen.
Patente und Patenschaften, Pantoffelhelden und Punsch.
Pfützen gibt es und Pechvögel, Pflanzen und Podiumsdiskussionen.
Es gibt Puzzleteile, die peinlich sortiert, trotzdem kein Bild ergeben; Projektionen.

Dienstag, 7. Februar 2012

O


Orte gibt es, geeignete und weniger geeignete Orte. Orte, von denen man nur träumt, ohne sie jemals betreten zu dürfen.
Andere Orte, die Obdach gewähren, eine Art Obhut.
Den Oktober gibt es.
Es gibt den Opal, das Okapi und die Orientierung.
Die Oberfläche gibt es und das Ohr.
Objekte oberster Ordnung gibt es.
Es gibt Obst und den Osten.
Die Oase gibt es.
Es gibt Obelisken und die Oberiuten.
Den Ofen und die Offenheit.
Es gibt den Omnibus und die Ökosteuer.
Die Oper und den Orient.
Osiris und die Oese.
Den Ozean gibt es.
Es gibt das Original und die Orthografie.
Ozelot und Ozon.
Organisationen und Orden.
Orakel gibt es.
Es gibt Orangen und Opfer.
Obsessionen für obere Etagen.
Objektiv obsignierten Obstler.
Obligatorische Offenbarungen und Obertöne.
Das Okkulte und Oktavhefte.
Es gibt die Öde und das Oval.
Obsolete Offiziere gibt es.
Es gibt die Ohnmacht.

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